Gemeindeinfos

Geografische Lage

Die Gemeinde Hausen liegt an der Autobahn A93 im Landkreis Kelheim, Niederbayern, ca. 20 km südlich Regensburg.

Zur Gemeinde gehören drei Ortsteile, Hausen selbst, Großmuß und Herrnwahlthann.

 

Geschichte

Nach dem 2. Weltkrieg verschlug es viele Heimatvertriebene und Flüchtlinge hierher. Die Bevölkerungszahl stieg an. Langsam normalisierte sich wieder das Leben. Vereine wurden wieder ins Leben gerufen.

Mit der Planung einer Autobahnverbindung von Regensburg aus in südwestlicher Richtung wurde bereits anfangs der dreißiger Jahre begonnen. 1936 wurden die ersten Bauarbeiten ausgeführt, jedoch kriegsbedingt erfolgte die Einstellung der Arbeiten im Jahre 1940. 1984 war die Bundesautobahn A93, Abschnitt Pentling – Bachl die größte Autobahnbaustelle im ostbayerischen Raum. Die Autobahn wurde nach vier Jahrzehnten fertiggestellt. Die Gemeinde, der man jahrzehntelang ein Provisorium für die unterbrochene Verkehrsverbindung nach Langquaid zumutete, bekam in Hausen eine eigene Ausfahrt.

Die heutige Gemeinde Hausen besteht aus drei Ortsteilen, die bis 1978 eigenständige Gemeinden waren. Sie wurden im Rahmen der Gebietsreform zu einer Einheit zusammengefasst.

Zur Gemarkung Hausen gehören Saladorf, Birnbach und Schoissenkager.

Zur Gemarkung Herrnwahlthann, vormals Thann, sind Buch, Dietenhofen, Frauenwahl, Herrnwahl, Kreuth, Schafreut, Sippenau/Obersippenau, Naffenhofen und Weinberg zugeordnet.

Zum Ortsteil Großmuß gehört Esper.

Die Einwohnerzahl der gesamten Gemeinde ist mittlerweile auf 2.283 angewachsen (Stand 15. Okt. 2018), wobei in Großmuß 570 Personen leben, in Hausen mit Saladorf sind es 1085 und in Herrnwahlthann 502 Einwohner. 126 Mitbürger verteilen sich auf die jeweils zugeordneten Dörfer, Weiler und Einöden.

Der langjährige Gemeinderat Helmut Köppl hat viel Interessantes zur Gemeindegeschichte recherchiert und zusammen gestellt. Die geschichtliche Entwicklung der Ortsteile finden Sie hier: „Aus der Gemeinde“ > „Ortsteile“

 

Gemeindewappen

Die jetzigen Gemeindeteile Hausen, Herrnwahlthann und Großmuß wurden im Zuge der Verwaltungsreformen im bayerischen Königreich 1818 mit Erlass des 2. Gemeindeediktes durch Maximilian I. (entworfen durch Montgelas) zu eigenständigen Gemeinden gemacht. Im Rahmen der Gebietsreform von 1978 wurden die drei Ortsteile zur Gemeinde Hausen zusammengefasst.

Die Vertreter der neuen Gemeinde Hausen ließen ein gemeinsames Wappen anfertigen, in dem symbolisch die drei ehemaligen Gemeinden dargestellt wurden.

Die rechte Hälfte zeigt das Andreaskreuz aus dem eine Tanne wächst, Sinnbilder für den Ortspatron St. Andreas und dem alten Ortsnamen „Thann“.

In der linken Hälfte des Wappens bedeutet der Stern den Marienstern der Hausener Kirche, die Unserer Lieben Frau geweiht ist.

Darunter ist eine Lanze abgebildet, das Attribut des Hl. Georg, Patron der Kirche in Großmuß.