Vor 200 Jahren wurde das Gemeindeedikt von 1818 erlassen und legte den Grundstein zu einer gemeindlichen Selbstverwaltung, wobei nun Verwaltung des Gemeindevermögens, Personal- und Verwaltungshoheit u. a. in Eigenverantwortung möglich wurde.

Wichtige Aufgaben im eigenen Wirkungskreis der Gemeinden waren auch die Verwaltung des rückerstatteten Gemeinde- und Stiftungsvermögens, die Aufnahme von Bürgern, die Mitwirkung bei der Zulassung von Gewerben und gewisse Zuständigkeiten in der Kirchenverwaltung und im Volksschulwesen. Im übertragenen Wirkungskreis war die Gemeinde für die Ortspolizei zuständig. Die Erhebung und Verwendung der Gemeindeumlagen wurde 1819 gesetzlich geregelt.

Der Weg bis zur heutigen Gemeindeverwaltung war lang und steinig. Nachfolgend ein kleiner Überblick über die 200 Jahre der Entwicklung bis zur heutigen Form, wobei immer ein Blick auf das Zeitgeschehen in Bayern sowie auch Beispiele zum Ortsgeschehen eingeflochten werden.

 

Kapitel 1.

Die Vorgeschichte ab 1799 - Kurfürst Karl Theodor, Max I. Joseph, der erste König von Bayern und Graf Maximilian von Montgelas - Das 1. Gemeindeedikt von 1808 - Landvermessung - Das 2. Gemeindeedikt von 1818 - Das Grundgerüst der kommunalen Selbstbestimmung

 

Kapitel 2.

König Ludwig I.  Randale und Skandale - Gewerbefreiheit

 

Kapitel 3.

Das Ende der guaden oidn Zeit - Weltkriege - Gemeindeordnung 1952 - Kommunale Gebietsreform 1979 bis 1978.

   
© Gemeinde Hausen / Niederbayern - 2017